McNulty und Vollering gewinnen Straßen-WM-Titel in Montreal
Brandon McNulty gewann das Straßenrennen der Männer bei der UCI, und Demi Vollering gewann das der Frauen im Sprint.

McNultys Siegerzug
Brandon McNulty griff 30 km vor dem Ziel an, hatte zu Beginn der letzten Runde 50 Sekunden Vorsprung und lag im Ziel 13 Sekunden vor Michael Matthews, als er das Elite-Straßenrennen der Männer in Montreal gewann, berichtete The Guardian. Matthews gewann den Sprint um Platz zwei, Mathieu van der Poel wurde Dritter.
McNulty ist der erste Amerikaner, der das Rennen seit Lance Armstrong 1993 gewinnt. Der 28-Jährige aus Arizona, Teamkollege von Tadej Pogačar bei UAE Team Emirates, überquerte die Ziellinie nach 273,4 Kilometern in sechs Stunden und 17 Minuten.
„Bis zu den letzten hundert Metern habe ich es nicht geglaubt, ich war so müde“, sagte McNulty. Er fügte hinzu, dass er vor dem Rennen wusste, dass es ein Wunder brauchen würde. Tom Pidcock wurde Siebter, Remco Evenepoel Zwölfter.
Vollering gewinnt das Frauenrennen
Im Frauenrennen schlug Demi Vollering Katarzyna Niewiadoma-Phinney im Sprint zweier Fahrerinnen. Elisa Longo Borghini wurde mit vier Sekunden Rückstand Dritte. Das Rennen ging über 180 km, die längste Distanz in der Geschichte der Frauen-Weltmeisterschaft.
Vollering griff 38 km vor dem Ziel an und fuhr 22 km allein, bevor Niewiadoma-Phinney und Longo Borghini sie einholten. Die Schweizerin Marlen Reusser, die Zeitfahr-Weltmeisterin, wurde Vierte, vier Sekunden hinter Bronze.
„Deine größten Konkurrentinnen sind auch deine größte Motivation“, sagte Vollering über Niewiadoma-Phinney. Die UCI bestrafte Vollering später mit 1.000 Schweizer Franken (etwa 1.100 US-Dollar), zog Punkte ab und zeigte ihr eine Gelbe Karte wegen einer „nicht konformen“ Fahrposition. Das Ergebnis blieb unverändert.
Wie das Team USA den Sieg plante
Zu Beginn des Rennens hielt sich das US-Team zurück. Quinn Simmons folgte der entscheidenden Attacke, während McNulty und Matteo Jorgenson darauf warteten, dass das Feld wieder zusammenkommt, wie aus dem Bericht von Escape Collective über die Teamstrategie hervorgeht. Teamdirektor Mike Creed sagte, das Ziel sei es gewesen, mehr als 10 Prozent der Spitzengruppe in amerikanischen Farben zu halten.
Dieser Plan zahlte sich aus, als McNulty seinen entscheidenden Angriff startete.
Quellen (6)
- bluewin.chbluewin.ch
- cyclingnews.comcyclingnews.com
- escapecollective.comescapecollective.com
- theguardian.comtheguardian.com
- bbc.combbc.com
- escapecollective.comescapecollective.com