Manchester City schuldig bei 114 von 115 Anklagen
Manchester City wurde bei den meisten finanziellen Vorwürfen der Premier League schuldig gesprochen und wird das Urteil anfechten.

Die unabhängige Kommission sprach Manchester City bei 114 von 115 Anklagen schuldig, wie die BBC berichtete, während der Verein ankündigte, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Die Premier League hat noch keine Sanktion entschieden oder verkündet.
Was das Gremium entschied
Die Anklagen betreffen angebliche Regelverstöße zwischen den Saisons 2009/10 und 2017/18 sowie Vorwürfe, dass City der Untersuchung der Liga von 2019 bis 2023 nicht kooperierte. Manchester City hat Fehlverhalten stets bestritten.
Der Fall deckt den Zeitraum ab, in dem City drei Meistertitel der Premier League, drei Ligapokale und den FA Cup gewann. Zu den angeblichen Verstößen gehörten ungenaue finanzielle Informationen, Zahlungen an Spieler und Trainer, die Kooperation mit der Untersuchung, die Finanz- und Nachhaltigkeitsregeln der Liga sowie Finanzregeln der UEFA.
Laut BBC wird erwartet, dass die vom Gremium verhängte Strafe veröffentlicht wird, bevor das Berufungsverfahren abgeschlossen ist, wobei der Zeitpunkt einer öffentlichen Bekanntgabe nicht offengelegt wurde. Mögliche Sanktionen sind ein Punktabzug, eine Geldstrafe oder der Ausschluss aus der Premier League. Die Liga hat keine festen Sanktionen für Finanzverstöße, berichtete Sky Sports.
Diese Unsicherheit betrifft Premier-League-Klubs, die bereits rechtlichen Rat zu möglichen Schadensersatzforderungen in Verbindung mit den angeblichen Verstößen von City eingeholt haben, so die BBC.
Was als Nächstes passiert
Manchester City erklärte, dass der Prozess der Premier League noch laufe und der Vertraulichkeit unterliege. Der Verein hat darauf beharrt, den rechtlichen Weg während des acht Jahre dauernden Falls eingehalten zu haben und bestreitet die Vorwürfe.
Die Anhörung begann im September 2024 und dauerte bis Ende des Jahres. Der Fall ging auf eine vierjährige Untersuchung der Premier League und Anklagen zurück, die im Februar 2023 erhoben wurden.
Die Entscheidung ist nicht Manchester Citys erster finanzer Streit mit einem Fußballverband. Die UEFA verhängte 2020 eine zweijährige Sperre für den Europapokal, aber der Court of Arbitration for Sport hob die Sperre auf, nachdem City Berufung eingelegt hatte. Das Tribunal reduzierte zudem eine Geldstrafe von 34 Millionen Dollar auf 11,3 Millionen Dollar und stellte fest, dass City nicht mit der UEFA kooperiert hatte.
Die Klubs der Premier League stehen nun vor der Aussicht, während des laufenden Sanktions- und Berufungsverfahrens im Wettbewerb zu spielen. Manchester Citys nächstes Spiel ist gegen Liverpool am 11. Oktober, wie die BBC berichtet.
Quellen (9)
- bbc.combbc.com
- nytimes.comnytimes.com
- cnn.comcnn.com
- nu.nlnu.nl
- telegraaf.nltelegraaf.nl
- vi.nlvi.nl
- bbc.combbc.com
- skysports.comskysports.com
- voetbalprimeur.nlvoetbalprimeur.nl